Neurostress und Neuroinflammation – Labordiagnostik und Therapiekonzepte

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben neuropsychiatrische Störungen wie z.B. Depression und Angststörungen an der Krankheitslast innerhalb der EU einen Anteil von nicht weniger als 26%. Nicht mit eingeschlossen ist hier allerdings eine Vielzahl anderer, neurostressorischer Erkrankungen, die in der täglichen Praxis einen immer größeren Stellenwert einnehmen wie beispielsweise das CFS, chronische Schmerzzustände, Fibromyalgie, Migräne, Schlafstörungen, Reizdarm und Reizmagen und das Bournout.

Diese Fülle von Krankheitsbildern mit starkem neuropsychiatrischen Bezug werden in der modernen Stressmedizin als „Neurostress-Erkrankungen“ zusammengefasst. Neurostress ist also Ausdruck eines neuroregulatorischen Ungleichgewichts auf mehreren Ebenen. Wie man diese Ebenen labordiagnostisch fassen und darstellen kann (neurohormonelle Speichel-, Urin- und Blutdiagnostik, immunologische Diagnostik, Mikronährstoffe, etc.), wird im Seminar behandelt.

Der zweite Seminarteil stellt mögliche Therapiekonzepte aus der orthomolekularen Medizin und der Komplexhomöopathie vor, die direkt in der Praxis umgesetzt werden können.

Informationen zur Fortbildung

Termin: 17./ 18.10.2020

Unterrichtszeiten
Sa/ So jeweils 09:00 – 17:00 Uhr

Unterrichtsumfang: 18 US*

* Der zeitliche Umfang der Seminare wird in Unterrichtsstunden (1 US = 45 Minuten) angegeben

Fachdozent

Eigene Praxis seit 2014, Schwerpunkte: Immunologie, Neurostress, komplementäre Onkologie, Chelattherapie, orthomolekulare Medizin, Dozent und stellv. Schulleitung der Josef-Angerer-Schule.

Kosten der Fortbildung

Mitglieder des Heilpraktikerverbands Bayern e.V. sowie Heilpraktikeranwärter erhalten vergünstigten Konditionen.
Der Frühbucherpreis gilt bis 04.09.2020