Naturheilkundliche Anamnese und Diagnostik – vernetzt, präzise und praxisnah

Die präzise Umsetzung naturheilkundlichen Denkens in Anamnese und Diagnostik ist eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche naturheilkundliche Behandlungsstrategie und Therapie. In diesem Blockseminar vermitteln Ihnen Experten mit jahrzehntelanger Erfahrung kompakt und praxisnah Vorgehensweisen und bewährte Methoden.

Im Mittelpunkt hierbei stehen:

  • die Bedeutung naturheilkundlichen Denkens für die Diagnose
  • die traditionelle Urinfunktionsdiagnose
  • die Blutdiagnostik aus dem Dunkelfeld
  • die Pathophysiognomie – Hinweiszeichen aus dem Antlitz

Erweitern Sie Ihr naturheilkundliches Wissen und das Angebot an Naturheilkunde in Ihrer Praxis.


Block I 
– Grundlagen der naturheilkundlichen Diagnose
Zu Beginn der Seminarreihe werden wesentliche Prinzipien und Aspekte der naturheilkundlichen Lehren vorgestellt und deren Bedeutung für eine präzise Diagnosestellung aufgezeigt. Wie wichtig u.a. ein Verständnis der Reaktionsfähigkeit der Gewebe, der individuellen Erregbarkeit eines Menschen sowie seine konstitutionellen Gegebenheiten sind und welchen besonderen Stellenwert diese Faktoren für physiopathologische Prozesse und die Therapie haben, zeigt dieses Seminar verständlich und praxisnah auf.


Block II
– Vernetzte Anamnese und traditionelle Urinfunktionsdiagnose
Das Handwerkszeug einer jeden naturheilkundlich orientierten Praxis sind funktionelle Diagnosemethoden sowie eine differenzierte vernetzte Anamnese. Mit diesen Methoden kann man die zugrundeliegenden Funktionszusammenhänge und -störungen bei Erkrankungen erkennen und verstehen, wodurch eine ursächliche Behandlung erst möglich wird.

Das Seminar erklärt die Methoden und die Möglichkeiten der vernetzten Anamnese und der traditionellen Urinfunktionsdiagnose. In der Urinfunktionsdiagnose kommt es durch Zusatz von Chemikalien beim Erhitzen zu bestimmten Farbveränderungen, Trübungen und Ausfällungen. Dadurch können die Nierendurchlässigkeit, Funktion von Darm und Lymphe, Leber und Galle, Milz und Bauchspeicheldrüse sowie über Spannungszustände auch das Herz und die Blutviskosität beurteilt werden.

Praktische Fälle werden an Hand von Bildern besprochen und die Therapiemöglichkeiten aufgezeigt.


Block III
– Dunkelfelddiagnostik aus dem Vitalblut
Im dritten Block werden Möglichkeiten und Grenzen der Diagnostik aus dem Vitalblut in der Dunkelfeldmikroskopie erklärt und demonstriert.

Die diagnostische Aussage beruht auf dem Verständnis, das Blut als versorgendes und entsorgendes „fließendes Organ“ zu sehen. Veränderungen der Erythrozyten, Leukozyten, Thrombozyten und Plasmaeiweiße geben wertvolle Hinweise für eine individuelle Therapie im Sinne einer Gesunderhaltung des Patienten.

Im Kurs soll aufgezeigt werden, inwieweit die Dunkelfeldmikroskopie eine Ergänzung und kein Widerspruch zur modernen Labordiagnostik sein kann.


Block IV 
– Pathophysiognomie – Diagnostische Hinweiszeichen aus dem Antlitz
Seit Jahrtausenden wird in verschiedenen Kulturen und Medizinsystemen bei der Diagnosestellung ein besonderes Augenmerk auf das Antlitz und seine individuelle Beschaffenheit gelegt. Spezifische Farb- und Strukturveränderungen der Gesichtshaut können wichtige Hinweiszeichen auf funktionelle und organische Belastungen sein.

Zudem lassen sich aus der Körper- und Gesichtsform psychophysiognomisch Qualitäten und Fähigkeiten zur Persönlichkeit ableiten, was in der Beratung und Anamnese von unschätzbarem Wert ist.

Das Seminar vermittelt Kriterien der pathophysiognomischen Betrachtung, der Zuordnung der Gesichtsareale zu den Organsystemen, die Vorgehensweise in der Praxis und therapeutische Behandlungsmöglichkeiten. In diesem Zusammenhang wird besonders auf die Behandlung mittels Monoluxlicht eingegangen.

Das umfassende Seminar lässt Raum und Zeit, um die theoretischen Inhalte durch gegenseitiges Betrachten und an Hand von Patientenbeispielen zu vertiefen.

Block I: 02.02.2020
Block II: 15.03.2020
(statt 08.03.2020)

Block III: 24.05.2020
Block IV: 05.07.2020

Unterrichtszeiten
So 09:00 – 17:00 Uhr

Unterrichtsumfang
36 US*

Buchungsmodalitäten
Die Seminare können einzeln gebucht werden.

* Der zeitliche Umfang der Seminare wird in Unterrichtsstunden (1 US = 45 Minuten) angegeben

Fachdozenten

43-jährige Praxistätigkeit, langjähriger Dozent der Josef-Angerer-Schule, langjährige Seminartätigkeit, ehem. Chefredakteur der Fachzeitschrift „Naturheilpraxis“, Autor diverser Fachbücher und -artikel, Mitarbeit an den „Studientagen für traditionelle Heilkunde in St. Gilgen“.

Werner HemmHeilpraktiker - München

Eigene Praxis seit 1989, Absolvent der Josef-Angerer-Schule. Veröffentlichung eines großen Spektrums an Fachartikeln und Mitautor mehrerer Fachbücher, langjähriger Dozent für Vorträge und Kurse.

Stefan MairHeilpraktiker - München

Eigene Praxis seit über 30 Jahren. Schwerpunkte Labordiagnostik und Dunkelfeldmikroskopie; Störungen und Erkrankungen des Immunsystems wie Allergien, Autoimmunerkrankungen und Begleitung bei malignen Erkrankungen. Langjährige Dozentin an der Josef-Angerer-Schule.

Marita SchirrmacherHeilpraktikerin - München

Seit 1992 Anwendung des Therapiesystems von Natale Ferronato. Mit der Entwicklung der Monoluxtherapie erweitert er die Therapiemethoden am Somatotop des Gesichts und an allen Reflexzonen. Dozent und Autor u.a. für Pathophysiognomie, Psychopathognomie, Monoluxtherapie.

Michael MünchHeilpraktiker - München

Kosten der Fortbildung

Mitglieder des Heilpraktikerverbands Bayern e.V. sowie Heilpraktikeranwärter erhalten vergünstigten Konditionen. Der Frühbucherpreis gilt bis 21.11.2019

Zur Vertiefung der naturheilkundlichen Diagnostik