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Datum/Zeit
Mi, 08.12.2021
17:00 - 18:30

Veranstaltungsort
Online-Fachfortbildung

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Spermidin – eine neue potente Substanz in der Naturheilkunde

Spermidin, auch als Monoaminopropylputrescin bezeichnet, ist ein Polyamin. Es kommt in allen lebenden Organismen vor und ist eng mit dem Zellwachstum verbunden. Die Menge von Spermidin im Organismus erhöht sich bei der Beschleunigung des Stoffwechsels. Bei einer Verlangsamung des Stoffwechsels z.B. im Alter, geht die Produktion von Spermidin jedoch zurück. Physiologische Prozesse, die den Spermidinwert steigen lassen, sind Schwangerschaft, Wachstum, Reparatur von Muskelzellen nach starker sportlicher Anstrengung sowie Regenerierung der Erythrozyten bei anämischen Prozessen oder längeren Höhenaufenthalten. Diverse Krankheiten werden ebenfalls durch erhöhte Spermidinwerte signalisiert, z.B. chronische Entzündungen wie Hepatitis, Arthritis, Colitis oder entzündliche Hauterkrankungen (Ekzeme oder Schuppenflechte). Spermidin ist verantwortlich für die physiologische Autophagie. Als Autophagozytose oder Autophagie wird ein Prozess in der Zelle bezeichnet, bei der in der Zelle eigene Bestandteile abgebaut und verwertet werden (physiologisches Recycling). Mit zunehmendem Alter einer Zelle nimmt die Autophagozytose ab! Eine Autophagozytose ist unter anderem an der Metastasierung von Tumoren beteiligt. Weiterhin ist eine verminderte Autophagie wohl auch an der Entstehung von ALS, Alzheimer, MS und Lupus, Parkinson mit beteiligt. In dem Vortrag werden diese Zusammenhänge und der therapeutische Einsatz von Spermidin vorgestellt!

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